Man mag drüber streiten, wer die weltbesten Spieler waren oder sind, aber die nachfolgenden Spieler gehören sicher dazu.

Pele

Edson Arantes do Nascimento, kurz eben Pele, wurde am 23. Oktober 1940geboren. Im Alter von 15 Jahren beendete er seine Schulausbildung, um beim FC Santos als Amateurspieler gegen den Ball zu treten. Dem blieb er auch bis zu seinem Wechsel zu Cosmos New York 1975 treu. Er gewann in diesen 17 Jahren 26 nationale und internationale Titel und erzielte insgesamt 1.281 Tore. Große Erfolge erzielte er auch mit der brasilianischen Nationalmannschaft und wurde gleich dreimal Weltmeister in den Jahren 1958, 1962 und 1970. Das hat bislang kein Spieler mehr geschafft.

1999 wählte ihn nicht nur die FIFA zum Jahrhundert-Weltfußballer, auch das Olympische Komitee ernannte ihn zum Jahrhundertsportler. An seiner Technik, seinem Ballgefühl, der Beweglichkeit und Schnelligkeit scheiterten seine Gegenspieler reihenweise.

Diego Maradonna

wurde am 30. Oktober 1960 in Lanus, Argentinien, geboren. Bereits vier Monate nach seinem überzeugenden Debüt in der argentinischen Liga wurde er in die Nationalmannschaft berufen, für die WM 1978 in Argentinien allerdings noch nicht berücksichtigt. 1982 wechselte er für zwei Jahre zum FC Barcelona, anschließend zum SSC Neapel, wo er bis 1991 spielte und zum Idol wurde. 1986/87 wurden die Süditaliener, die bis zur Verpflichtung des Argentiniers im Mittelfeld der Liga dümpelten, Meister und Pokalsieger und ein Jahr später UEFA-Cup-Sieger. 1986 war die Weltmeisterschaft in Mexico alleine von ihm geprägt. Unvergessen sein unwiderstehlicher Sololauf gegen England und im gleichen Spiel ein regelwidriges, weil mit der Hand erzieltes Tor, welches er danach als “die Hand Gottes” bezeichnete. Am Ende führte er sein Team im Finale gegen Deutschland zum zweiten Weltmeistertitel. Nach seiner aktiven Zeit verblasste allerdings sein Ruhm durch missglückte Trainerstationen sowie Drogen- und Alkoholkonsum und andere Eskapaden.

Lionel Messi

Am 24. Juni 1987 in Rosario, Argentinien, geboren, ist er im Gegensatz zu Maradona mehr als Vereinsfußballer weltberühmt geworden. Schon im Alter von 14 Jahren wechselte er zum FC Barcelona, welchem er bis heute treu ist. Von 2009 bis 2012 wurde er viermal in Folge zum Weltfußballer gewählt, 2015 ein weiteres Mal. Mit den Katalanen gewann er bislang viermal die UEFA-Championsleaque und wurde neunmal spanischer Meister und Rekordtorschütze der Primera Division. Nur mit der Nationalmannschaft klappte es nie so richtig. 2006 das K. o. im Viertelfinale gegen Deutschland, 2010 wiederholte sich das Gleiche wieder gegen Deutschland, 2014 kam es wenigstens zum Finale, aber dort setzte es erneut eine Niederlage gegen Deutschland, 2018 das frühe Aus im Achtelfinale gegen Frankreich. Messi ist ein grandioser Dribbler mit viel Übersicht und einer herausragenden Technik. Abseits des Feldes ist er ein introvertierter Zeitgenosse, ohne Eskapaden oder Skandale, sieht man mal von seiner Steuerhinterziehung ab.

Christiano Ronaldo

wurde am 5. Februar 1985 auf der Insel Funchal geboren. Als Jugendlicher von Sporting Lissabon ausgebildet, wechselte er mit 18 Jahren im Jahr 2003 zu Manchester United. Drei Meisterschaften und den Gewinn der UEFA-Championsleaque konnte der dribbelstarke Außenstürmer mit den Engländern feiern, ehe er 2009 zu Real Madrid wechselte. Seit 2015 ist er Rekordtorjäger der Madrilenen, weitere viermal konnte er den Championsleaque-Pokal in die Höhe stemmen und sich dreimal Weltfußballer nennen. 2016 wurde er mit der portugiesischen Nationalelf Europameister gegen Frankreich. Im Sommer 2018 wechselte er zum italienischen Meister Juventus Turin.

Natürlich ließe sich die Liste noch lange fortsetzen mit klingenden Namen wie Franz Beckenbauer, Johann Cruyff, Zinedine Zidane, Alfredo Di Stéfano und vielen mehr.